Autor: Günter Schumacher

Hobbygärtner und Pflanzenfreunde treffen sich am 28. April wieder in Borgentreich.

Borgentreicher Pflanzenflohmarkt freut sich auf Gartenfreunde

Die diesjährige Gartensaison kündigt sich allmählich an. Grund genug für die Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Bördeland & Diemeltal, wieder interessierte Gartenfreunde und Hobbygärtner zum Borgentreicher Pflanzenflohmarkt einzuladen. Die Sommerzeit ist eingestellt, die Tage werden wieder länger. Auch im Garten beginnt es zu sprießen. Schneeglöckchen und Krokusse kündigen den Fühling an. Das ist die richtige Zeit, um sich beim Borgentreicher Pflanzenflohmarkt umzusehen. Und am 28. April ist es wieder soweit. Ob Blumen, Sträucher oder Tomatenpflanzen – am Steinernen Haus finden Hobbygärtner, Hobbykünstler und Gartenliebhaber wieder schöne Dinge für ihre grüne Leidenschaft. Doch nicht nur Pflanzen, sondern auch mancher gute Tipp unter Gartenfreunden wird sicherlich wieder weitergereicht. Treff begeisterter Gartenliebhaber Im 18. Jahr seines Bestehens ist der Borgentreicher Pflanzenflohmarkt fast schon zur Institution herangereift. So zieht die Veranstaltung am Steinernen Haus alljährlich viele Gartenfreunde aus der Region an. Denn hier findet der Gärtner, was sein Herz begeehrt. Von seltenen Pflanzen und Samen über Holz-, Stein- und Metallkunstwerke bis hin zu wertvollen Insidertipps. Das mittelalterliche Ambiente rund um das Steinerne Haus verleiht den privaten Ständen dabei ihren ganz besonderen …

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Besuch in der Landschaftsstation

Borgentreich. Besuch im Steinernen Haus: Über die Arbeit der Landschaftsstation in Borgentreich informierte sich jetzt der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken (CDU). Josef Jacobi und Albert Boyen (Vorstand der Landschaftsstation) und Sven Mindermann (Geschäftsführer) stellten das Gebäude und die Aktivitäten vor. Die vielfältigen Aufgaben der Landschaftsstation präsentierte Sven Mindermann mit einem Lichtbildervortrag. „Fast alle Naturschutzgebiete im Kreis Höxter werden von uns betreut“, sagte Sven Mindermann. Neben der Landschaftspflege zählen auch Beratung und Vertragsnaturschutz, der Artenschutz, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, die Pflege von Gewässern oder gemeinsame Projekte mit den Städten und dem Kreis, wie das Projekt „Erlesene Natur“ zu den Aufgaben. Landschaftsstation schützt Naturräume Der Kreis Höxter verfügt über einzigarte Naturräume, wie Flächen mit dem besonders artenreichen Kalkmagerrasen. „Solche Gebiete gibt es in NRW außer im Kreis Höxter sonst nur noch in der Eifel“, unterstrich Sven Mindermann. Von ehemals über 4.000 Hektar (1838), ist die Fläche des Kalkmagerrasens auf rund 200 Hektar geschrumpft. Diesen einzigartigen Lebensraum seltener Orchideen, Enziane, seltener Schmetterlinge oder Reptilien zu erhalten stellt daher eine wichtige Aufgabe der Landschaftsstation dar. Im Projekt „Vielfalt auf Kalk“ wurde …

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„Warburg isst“ soll Attraktivität des Wochenmarktes erhöhen

Daseburg. Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Bördeland und Diemeltal“ ist auch nach fast drei Jahrzehnten ihres Bestehens sehr aktiv. Am Mittwoch auf der Jahreshauptversammlung stellte sie das neue Projekt „Warburg isst“ vor. Mit einem neuen Projekt möchte die BI in das Jahr 2018 starten: „Warburg isst – Nachhaltig ernähren: Klima schützen!“. Mit „Warburg isst“ soll die Attraktivität des Warburger Wochenmarktes erhöht und über ,klimafreundliche Ernährung informiert werden. Die Projektlaufzeit und Förderdauer von „Warburg isst“ beläuft sich auf zwei Jahre. „Start soll eigentlich im Januar sein, es kann sich aber noch 1-2 Monate nach hinten verschieben“, erläuterte Projektmanagerin Imke Heyen. Seit Mai 2017 schon verstärkt sie das Team in der Geschäftsstelle in Borgentreich. Neues Projekt „Warburg isst“ startet 2018 Im Laufe der Projektzeit sollen vier Feierabendmärkte, zwei Workshops Erzeuger Verbraucher und vier Grundschulprojekte zur Umweltbildung stattfinden. Eine Arbeitsgruppe zur Unterstützung ist geplant. Die Arbeitsgruppe soll über den gesamten Zeitraum den Prozess begleiten und idealerweise über das Projektende hinaus bestehen bleiben. „Ideen werden gerne angenommen, jeder darf sich gerne beteiligen und mitmachen!“, sagte Imke Heyen. Dass sich das Projekt …

Blick vom Desenberg auf das Bördeland.

Bördeland & Diemeltal

Bördeland und Diemeltal Gemeint ist die Bördelandschaft, die sich im beinahe östlichsten Zipfel des Landes Nordrhein-Westfalen ausbreitet, zwischen dem Eggegebirge im Nordwesten, dem Oberwälder Land im Norden und Osten und der Diemel im Osten und im Süden. Die leicht hügelige offene Landschaft wird von alters her wegen der sehr fruchtbaren Böden landwirtschaftlich genutzt. Getreide, Zuckerrüben und Raps werden überwiegend angebaut. Beinahe zentraler Ort ist die Stadt Borgentreich. Die Stadt Warburg, die der Börde ihren Namen verleiht (Warburger Börde), liegt am südlichen Rand dieser Landschaft. Blick vom Desenberg auf einen Teil der Warburger Börde mit den Ortschaften Daseburg, Rösebeck und Körbecke Das beinahe idyllisch-stimmende Bild der Landschaft ist trügerisch. Die hier lebenden Menschen müssen sich einiges einfallen lassen, um einen befriedigenden Lebensstandard zu erringen. Die Auswirkungen globaler Entwicklungen sind auch hier spürbar. Im Gegensatz zu früher sind es nur noch wenige, die sich das fruchtbar gehaltene Land teilen. Was tun die Anderen? Wie verdienen die ihren Lebensunterhalt? Lohnt es sich, hier zu bleiben? https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Siedlung/Bauern