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Feierabendmärkte in Warburg gehen weiter

Am 18. August ist es soweit: es ist wieder Zeit zum Einkaufen, Schlemmen, für Austausch, Informationen und Feierabend genießen – die Feierabendmärkte in Warburg gehen endlich weiter. Strahlende Sonne und gelegentliche Regenschauer, das sind aktuell perfekte Wachstumsbedingungen für Obst und Gemüse aus der Region. Und somit der optimale Zeitpunkt für den diesjährigen Auftakt des Feierabendmarktes mit vielen regionalen Produkten von 16 bis 20 Uhr auf dem Neustadtmarktplatz.
Der erste Markt in Warburg im Jahr 2020 ist außerdem der Auftakt für die Feierabendmärkte im Rahmen des LEADER-Projektes der BI. Voraussichtlich im Herbst starten dann auch die Feierabendmärkte in Beverungen und Brakel.
15 Aussteller mit buntem Angebot freuen sich auf die Besucher!

Weitere Infos gibt es in den Neuigkeiten auf der Projektseite!

Pflanzenangebot auf dem Warburger Wochenmarkt am 12. und 17. Juni

Als Ersatz für die ausgefallenen Pflanzenflohmärkte in der Region wird es an zwei Tagen auf dem Warburger Wochenmarkt Pflanzenstände von privaten Anbietern geben. Das Gärtnern erfreut sich in diesem Jahr besonderer Beliebtheit und gleichzeitig konnten viele Hobbygärtner ihre vorgezogenen Pflanzen in diesem Jahr nicht auf Pflanzenflohmärkten anbieten. Die BI möchte Abhilfe schaffen.

 Jeweils zwei Stände auf dem Alt- und Neustadtmarktplatz wurden von der Stadt Warburg genehmigt und sollen eine Bereicherung für den Warburger Wochenmarkt sein. Private Anbieter, die ihre Pflanzen auf Pflanzenflohmärkten in der Region angeboten hätten, finden so eine alternative Absatzmöglichkeit. Am Freitag, den 12. Juni wird es ein Pflanzenangebot auf dem Neustadtmarkt geben, am Mittwoch, den 17. Juni auf dem Altstadtmarkt. Im Angebot haben die Aussteller eine Vielzahl an Gartenstauden, auf dem Altstadtmarkt wird es auch Kürbis- und Erdbeerpflanzen sowie regionales Saatgut für Blühflächen geben.

„Wir hoffen, dass durch das zusätzliche Angebot noch mehr Besucher auf den Wochenmarkt gelockt werden. Die Warburger Wochenmärkte sind zwar klein, haben aber eine breite Produktpalette. Durch das Pflanzenangebot wird sie an den beiden festgelegten Tagen nun noch erweitert und auf die ausgefallenen Pflanzenflohmärkte reagiert“, so Julia Brossok, Mitarbeiterin der BI, die die Aktion koordiniert.

Gartenfreunde aus der Region haben so die Möglichkeit, am 12. und 17. Juni ein bisschen Pflanzenflohmarkt-Luft zu schnuppern und letzte Lücken in der diesjährigen Gartengestaltung zu füllen.

Projektleiterin Vera Prenzel präsentiert das Leader-Schild vor grünen Büschen.

Projekt „Kulturland isst“ – Regionale Produkte für den Klimaschutz

Im neuen LEADER-Projekt „Kulturland isst – Nachhaltig ernähren: Region entwickeln und Klima schützen!“ der BI Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. dreht sich in den kommenden zwei Jahren alles rund um klimafreundliche und regionale Ernährung. Ziel ist es, regionale Wirtschaftskreisläufe in den Mittelpunkt zu rücken, einen Beitrag zur Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks zu leisten und Highlights im Veranstaltungskalender durch die Ausrichtung von Feierabendmärkten zu setzen.

Im Fokus stehen dabei drei Städte im Kreis Höxter: die Hansestadt Warburg, Beverungen und Brakel. In Warburg werden die Feierabendmärkte, die dort bereits seit 2018 stattfinden, in die Verstetigung begleitet, in Beverungen und Brakel neu eingerichtet.

Regional einkaufen nach Feierabend

Verbraucherinnen und Verbraucher können neben dem gemütlichen Einkauf auf dem Markt durch verschiedene Mitmachaktionen interaktiv einiges über einen klimaschonenden Ernährungs- und Lebensstil erfahren. Regionale Herkunft, biologische Herstellung und Saisonalität sind wichtige Aspekte, auf die die Besucher beim klimabewussten Lebensmitteleinkauf achten können. Aber auch Fleischkonsum, Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll werden thematisiert. Die Mitmachaktionen bieten Tipps und Ratschläge, bringen aber vor allem auch Produzenten und Verbraucher in den Dialog. Die Bewohner im Kreis Höxter können sich glücklich schätzen: hier gibt es noch Produzenten aus den verschiedensten Lebensmittelbereichen. Außerdem sind noch regionale Verarbeitungsstrukturen vorhanden. Damit diese erhalten bleiben oder ggf. sogar wieder neu aufgebaut werden, bedarf es der Unterstützung der Verbraucher. Nur, wenn die regionalen Produkte wertgeschätzt werden und ausreichender Absatz gesichert ist, können regionale Anbieter sicher wirtschaften.

Aktionen laden zum Mitmachen ein

„Neben den Mitmachaktionen sorgen aber noch weitere Aspekte für Unterhaltung“, berichtet Projektleiterin Vera Prenzel. „Die Besucher werden durch Auftritte heimischer Künstler, Sitzgelegenheiten und ein buntes Essens- und Getränkeangebot beim Markt zum Verweilen eingeladen.“ Sven Mindermann, Geschäftsführer der BI, ergänzt: „Das Format wurde schon vielerorts erfolgreich umgesetzt. Wir möchten nicht nur einmalige Aktionen veranstalten, sondern die Wochenmärkte langfristig stärken, zum Beispiel durch die Gewinnung von neuen Zielgruppen und Ausstellern.“

„Kulturland isst“ wird von der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. mit Sitz in Borgentreich umgesetzt und über LEADER, ein EU-Förderprogramm für den Ländlichen Raum, zu 65% gefördert. Der Eigenanteil wird von der BI und den beteiligten Städten getragen. Begleitet und unterstützt wird die Umsetzung von vielen Initiativen, Vereinen und weiteren relevanten Akteuren der Region. In Warburg hat sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, die in Vortreffen mit der Projektleitung die jeweiligen Märkte plant. Auch in Beverungen und Brakel sollen solche Arbeitsgruppen eingerichtet werden. Interessierte sind herzlich eingeladen sich bei der Projektleiterin Vera Prenzel unter 05643-949870 oder info@bi-boerdeland.de zu melden.

Auftakt-Feierabendmarkt im Mai abgesagt

Leider sind die Auswirkungen der Corona-Krise auch im Kreis Höxter allgegenwärtig. Der Feierabendmarkt in Warburg hat sich zu einer beliebten Veranstaltung entwickelt, die schon in die Kategorie „größere“ Veranstaltung fällt. Derzeit ist kein Direktverzehr an den Ständen möglich, was den Verweilcharakter stark beschneidet, und zudem sind die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen außerordentlich hoch. Das Wohl und die Gesundheit der Besucher und Aussteller stehen aktuell an erster Stelle. Daher wird der bereits für Mai geplante Auftakt-Feierabendmarkt in Warburg zunächst nicht stattfinden können. Die BI ist jedoch mit den beteiligten Städten im Austausch und es wird bereits nach Ersatzterminen gesucht. Außerdem arbeiten die Beteiligten bereits an Aktionen, die gegebenenfalls bereits in der Zwischenzeit stattfinden können, damit regionale Produkte auch weiterhin in den Fokus gerückt werden. Derzeit stellt die BI auf dieser Website Infos zur Verfügung, welche regionalen Anbieter aktuell Lieferservices anbieten und wo regionale Produkte auch weiterhin erworben werden können. Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden diese in der Presse und ebenfalls auf der Website der BI (www.bi-boerdeland.de) bekanntgegeben.

Auch wenn das Projekt in diesen Zeiten vor einigen Herausforderungen steht, sieht die BI der Aufgabe positiv entgegen, die heimischen Anbieter zu stärken und ein noch größeres Bewusstsein für regionale Lebensmittel zu schaffen.

Für Gartenfreunde: Online-Pflanzentauschbörse

Der Pflanzenflohmarkt am Steinernen Haus, der am letzten Samstag im April stattgefunden hätte, musste leider abgesagt werden. Trotzdem möchte die BI die Möglichkeit bieten, möglicherweise vorgezogene Jungpflanzen, Zwiebeln, Stauden etc. anderen Hobbygärtnern anzubieten.

Die Nahversorger-Liste soll deshalb nun um eine Rubrik erweitert werden: In der „Pflanzentauschbörse“ können private Anbieter ohne gewerbliches Interesse ihre Pflanzen zum Tausch anbieten.

Hier finden Sie die Liste mit der Kategorie Pflanzentauschbörse.

Übrigens: Auch Borgentreicher Betriebe, die wieder geöffnet haben oder die Liefer- oder Abholservices anbieten und noch nicht auf der Liste stehen, können weiterhin ihre Angebote eintragen lassen.

Bei Interesse an einem Eintrag oder Fragen melden Sie sich gerne unter info@bi-boerdeland.de oder 05643-949271!

Nahversorgung in Borgentreich in Zeiten der Corona-Krise

In der aktuellen Situation stehen viele Menschen vor neuen Herausforderungen. Geschäfte mussten schließen und man fragt sich: wo bekomme ich denn jetzt noch was? Dabei besinnen sich viele zurück auf die Läden vor Ort, sie wollen regionaler einkaufen!

Mit der Stärkung regionaler, heimischer Produzenten, Händler, Direktvermarkter und Dienstleister tragen wir viel zu einem positiven Ausgang der Corona-Krise bei. Die

Liste der Nahversorger in Borgentreich und Umgebung

ist ein kleiner Beitrag der BI für eine Vernetzung zwischen den Gewerbetreibenden und den Verbrauchern in Borgentreich. Wer kann aktuell für andere einkaufen gehen, oder etwas aus der Apotheke abholen? Wo kann regionales Obst und Gemüse oder Fleisch und Milchprodukte eingekauft werden, wenn man möglichst wenig mit anderen Menschen in Kontakt kommen und deshalb nicht in den Supermarkt gehen möchte? In der Liste der Nahversorger sind einige Angebote aufgeführt – manche Geschäfte bieten sogar einen Lieferservice bis vor die Haustür an.

Die Erkenntnis über die Vergänglichkeit unserer modernen Welt führt zu einer immer stärkeren Auseinandersetzung der Menschen mit den regionalen Angeboten. Gewerbetreibende in allen Bereichen der Nahversorgung setzen sich daran neue Absatzwege zu schaffen, damit sie gerade jetzt nicht durch große Internethandelsplattformen ersetzt werden. Es liegt an uns, das Beste daraus zu machen, denn Krise ist gleichbedeutend mit einem Wendepunkt in einer schwierigen Situation. Der Ausgang ist jedoch nicht vorbestimmt und liegt ganz in unserer Hand.

Lesen Sie mehr dazu auch in unserer Pressemitteilung: Die Corona-Krise rückt regionale Wirtschaftskreisläufe in den Fokus

 

Das AKW Würgassen in den 1980er Jahren im Fotoalbum.

BI gegen Atommülllager in Würgassen

Borgentreich/Würgassen. Die Pläne im Dreiländereck NRW, Hessen-Niedersachsen ein zentrales Bereitstellungslager für Atommüll einzurichten, treffen auch bei der BI „Lebenswertes Bördeland und Diemeltal“ auf Widerstand. „Wir kämpfen seit 30 Jahren für eine lebenswerte Region. Wir unterstützen die Initiativen gegen das neu geplante Bereitstellungslager in Würgassen “, unterstreicht Josef Jacobi (Foto) vom BI-Vorstand.

BI lehnt Atommüll-Zwischenlager in Würgassen ab

Josef Jacobi aus Körbecke ist ein „Urgestein“ der Anti-AKW-Bewegung. Bei großen Veranstaltungen in Brokdorf, Wackersdorf, Gorleben, Wethen, Hannover und in Würgassen war er dabei. Zu zahlreichen Demonstrationen ist er mit seinem Trecker von Körbecke nach Würgassen aufgebrochen, um gegen das Atomkraftwerk zu protestieren.

Und Josef Jacobi hat eine klare Position: „Wir sind immer gegen Atomkraftwerke gewesen, weil es zu gefährlich ist. Wir haben uns für die Abschaltung der Meiler eingesetzt. Was da nun gemacht wird, ist nicht richtig. Das ist schlechte Informationspolitik.“

„Schacht Konrad“ nicht genehmigungsfähig

„Schacht Konrad ist nach heutiger Rechtslage nicht genehmigungsfähig. Jetzt wird versucht uns ein möglicherweise ewiges Zwischenlager vorzusetzen“, befürchtet Josef Jacobi. „Dann soll man das auch so sagen“. Er hält die Konzeption mit Würgassen als Logistikdrehscheibe für radioaktive Abfälle für falsch. Wenn radioaktiver Müll entsteht, müsse er nicht nach Würgassen geliefert werden. Er soll da behandelt und zwischengelagert werden, wo er entsteht.

Die Informationspolitik der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) müsse sich verbessern. Ein offener Umgang mit dem Problem und den Politikern sei notwendig, unterstreicht Josef Jacobi.

Erste Berührung mit dem Thema Atomenergie hatte Josef Jacobi bereits Ende der 1960er Jahre. Alfred Dregger, hessischer Bundestagsabgeordneter der CDU, absolvierte damals einen Wahlkampfauftritt in der Warburger Stadthalle. Das AKW Würgassen war noch in Bau. Das war eine andere Zeit, erinnert sich der Körbecker Biobauer. „Es wurde gesagt, jetzt beginnt das Atomzeitalter. Erste kritische Stimmen waren zu hören.“

Demonstration 1981 im nordhessischen Wethen gegen eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA).

3000 Menschen demonstrierten 1981 im nordhessischen Wethen gegen eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA). Josef Jacobi (links) spricht zu den Teilnehmern.

Wiederaufbereitungsanlage in Wethen verhindert

Die Anti-Atomkraftbewegung hatte in den Folgejahren großen Zulauf und Anfang der 1980er Jahre wurde im nordhessischen Wethen erfolgreich eine Wiederaufbereitungsanlage für Atommüll verhindert. Im Juni 1981 versammelten sich dazu 3000 Menschen aus der Region, davon 500 Landwirte mit ihren Treckern,  zu einem lautstarken Protest. Josef Jacobi war mit dem Trecker dabei.

Auch die Tage nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im April 1986 sind ihm noch sehr präsent: „Wir durften unser eigenes Futter nicht mehr verfüttern und haben es dem Atomkraftwerk in Würgassen vor die Tür gekippt.“ Die Organisation „Robin Wood“ besetzte acht Tage die Strommasten am Atomkraftwerk Würgassen. „Wir sind dann mit 20 Treckern von Körbecke, Borgentreich und Haarbrück dort hingefahren, um sie zu unterstützen.“

Aktivisten der Organisation "Robin Wood" besetzten Strommasten am Atomkaft Würgassen.

Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im April 1986: Aktivisten von „Robin Wood“ haben die Strommasten am AKW Würgassen besetzt.

Die Weihnachtstage 1987 sind ihm ebenfalls gut noch in Erinnerung. Es gab damals einen Skandal, als atomare Abfälle aus Würgassen von der Firma Transnuklear illegal nach Belgien geliefert wurden. „Wir haben daraufhin drei Tage das Haupttor am AKW Würgassen blockiert.“ Bei einer weiteren Aktion rissen Demonstranten mit einem Presslufthammer am Haupttor das AKW Würgassen „symbolisch“ ab.

„Grünen Wiese“ in Würgassen weiter das Ziel

Nach heftigem Widerstand und wiederholten Sicherheitsmängeln wurde das AKW Würgassen 1997 stillgelegt. Im Jahr 1997 begann auch der Rückbau und das Ziel der „grünen Wiese“ wurde versprochen. Dieses Ziel hält Josef Jacobi für richtig und unterstützt es weiterhin.

In der Bürgerinitiative „Lebenswertes Bördeland & Diemeltal“ engagieren sich Personen, die sich mit dem Thema Atomenergie seit vielen Jahren kritisch befassen. Die BI wird die geplanten Maßnahmen in Würgassen daher aufmerksam begleiten. Durch das Coronavirus kann eine Vorstandsversammlung der BI derzeit nicht stattfinden. Auf der nächsten Versammlung wird sich die BI mit dem Thema „Atommüll-Zwischenlager“ befassen und der Vorstand Position dazu beziehen.

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019

Die Jahreshauptversammlung der BI findet in diesem Jahr am 27.11.2019 um 19.00 Uhr im Pfarrheim in Borgentreich-Körbecke (Kreuztor 1) statt.

In der Einladung können Sie Aktuelles aus den verschiedenen Projekten der BI und über unsere personellen Veränderungen lesen. Dieses Jahr war die BI sehr aktiv in der Warburger Börde und hat viele Veranstaltungen organisiert und unterstützt.
Außerdem finden Sie am Ende der Einladung die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung.

Einladung zur Jahreshauptversammlung der BI 2019

Ausstellung „30 Jahre Bürgerinitiative“ im Museum Stern endet

Kabarettist Udo Reineke blickt humorvoll zurück

Aktuell läuft eine Ausstellung im Warburger Museum im „Stern“ über die 30-jährige Geschichte der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland & Diemeltal. Die Ausstellung endet am Sonntag, den 20.Oktober. Für die Finissage hat sich die BI noch ein besonderes Schmankerl ausgedacht und den Nörder Kabarettisten Udo Reineke eingeladen. Udo Reineke steht über seine Solo-Auftritte und als Mitglied der „Präservativen Liste“ seit langem für ein Stück regionaler Kultur im Bördeland und Diemeltal. Der selbsternannte Landsatiriker blickt inzwischen ebenfalls auf eine über 30-jährige Geschichte zurück. Er war zusammen mit seinen Mitstreitern des Öfteren auch Wegbegleiter der Bürgerinitiative. Bei deren Veranstaltungen nahm er die BI-Aktivitäten in der Region kritisch humorvoll aufs Korn.

Zur Abschlussveranstaltung lädt die BI ihre Mitglieder, Wegbegleiter und sonstige Interessierte ganz herzlich am Sonntag, den 20. Oktober um 15.00 Uhr in das Museum im „Stern“, Sternstraße 35 nach Warburg ein. Ein Eintritt wird nicht erhoben.

Josef Jacobi mit Erinnerungen und Anekdoten

Ein weiteres bekanntes Gesicht der Region ist Josef Jacobi. Der Körbecker Biobauer gilt als Urvater und Motor der Bürgerinitiative. Er hat die Entwicklung der BI in den letzten 30 Jahre maßgeblich geprägt. Zahlreiche Projekte und Veranstaltungen hat er nicht nur mit angestoßen, sondern deren Umsetzung auch vorangetrieben.

Rund um den Auftritt von Udo Reineke wird Josef Jacobi Eckpunkte aus der 30-jährigen BI-Geschichte in Erinnerung rufen und auch einige Anekdoten aus dieser Zeit preisgeben.

Beverunger Gymnasiasten stellen Projektarbeit vor

Und wie nimmt die junge Generation die Bürgerinitiative wahr? Passend zum Jubiläum haben sich in diesem Jahr Schülerinnen des Gymnasiums Beverungen im Rahmen einer Projektarbeit zum „Schülerwettbewerb Geschichte“ mit der 30-jährigen BI-Geschichte auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Aufbruch in der Börde: Eine Region denkt um –  Eine Bürgerinitiative als Motor ökologischer Umbrüche“ – ist dabei ein Kurzfilm entstanden, der zur Einführung auf der Finissage gezeigt wird.

Die Besucher haben am 20. Oktober ein letztes Mal die Gelegenheit einen Streifzug durch die Fotoausstellung zu unternehmen. Sie bietet neben Erinnerungen garantiert auch einige Überraschungen.

 

BürgerInnendialog

Aktuell ist im Warburger Museum im „Stern“ eine Ausstellung über die 30-jährige Geschichte der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal (BI) zu sehen. In einer Dialogveranstaltung mit Interessierten richtet die BI den Blick nun nach vorne. Am 13. Oktober laden wir um 15.30 Uhr zum Dialog ins Museum im „Stern“, Sternstraße 35, in Warburg ein.

Im Rahmen eines BürgerInnendialoges bietet die BI Raum für Themen, die auf den jüngsten BI-Veranstaltungen laut wurden. Sowohl beim Fest „Buntes Warburg“ als auch bei den Feierabendmärkten kristallisierten sich in Gesprächen und durch die Pinnwand „Wünsche an Warburg“ Schwerpunkte heraus:

  • die Plätze in Warburg sollten belebt werden,
  • die Feierabendmärkte bieten viel, die Bürger sehnen sich nach solchen Angeboten,
  • ein Fest wie „Buntes Warburg“ fehlt im Jahresablauf,
  • für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es nur unzureichende Freizeitangebote,
  • die Bands vermissen Übungsräume und Auftrittsmöglichkeiten usw.

Die vielfältigen Anregungen hat das BI-Team zu vier Fragestellungen zusammengefasst, die gemeinsam mit allen Teilnehmenden nach einer kurzen Vorstellung der Themen zur Diskussion anregen:

– Klimaschutz im ländlichen Raum: Was ist machbar – wie viel ist tragbar?
Norbert Hofnagel, Geschäftsführer des Maschinenrings und des Biomassehofes Borlinghausen diskutiert mit Ihnen über den Energiemix in unserer Region

– Junge Menschen brauchen Raum – auch in Warburg
Moderiert von Michael Schwarzwald sollen konkrete Ideen und Forderungen entwickelt werden, um Warburg insbesondere für junge Menschen von 15 bis 30 Jahren lebenswert zu gestalten

– Kulturangebot in Warburg – alle Bevölkerungsgruppen erreichen
BI-Vorstandsmitglied Rainer Mues und Kai Greupner werden einen Thementisch zur Entwicklung des Kulturangebotes in Warburg anbieten

– Feierabendmärkte in Warburg – wie kann es nach 2020 weitergehen?
Wie kann das Angebot regionaler und saisonaler Lebensmittel auch nach 2020 gefördert werden? Dazu bietet BI-Mitarbeiterin Julia Brossok einen Thementisch  an

Wir freuen uns auf konstruktive Gespräche im Format „World-Café“ und auf viele Interessierte!

Verlängerung der Ausstellung „30 Jahre BI“

Die Ausstellung „30 Jahre BI“ geht in die Verlängerung. Noch bis zum 20. Oktober zeigt das  Museum im „Stern“ in Warburg Highlights aus 30 Jahren Einsatz in der Region. Von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14.30 bis 17 Uhr ist das Museum für alle Interessierten geöffnet.

Natürlich werden die Anfänge der BI, die sich als Widerstand gegen die Mülldeponien im Borgentreicher Stadtgebiet gründete, beleuchtet. Daneben gibt es aber auch allerlei über die heutigen Aktivitäten und die aus der BI heraus entstandenen Vereine zu erfahren.

Ganz aktuell ist gerade der Aktionszeitraum des Tag der Regionen gestartet. Dieses Projekt, das 1999 von der BI in Kooperation mit der Initiative Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt aus Franken entstand, feiert dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum. Jedes Jahr finden bundesweit über 1000 Veranstaltungen statt, die die Stärken der Regionen hervorheben. Auch im Kreis Höxter finden zahlreiche Aktionen rund um regionale Produkte und regionale Wirtschaftskreisläufe statt (weitere Infos dazu gibt es hier).

Eine der Veranstaltungen zum Tag der Regionen war die Käsereibesichtigung mit Hofrundgang und Verkostung „Vom Gras zum Käse“ auf dem Biohof Jacobi in Körbecke.

Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung werden weitere Veranstaltungen im Museum im „Stern“ stattfinden, sowie im und um das Gewerbezelt auf der Oktoberwoche.

Am 28. September ist die BI von 12:00 bis 17:00 Uhr mit einem Stand auf der Aktionsbühne im Gewerbezelt der Oktoberwoche vertreten und informiert dort über klimafreundliche Ernährung. Am Donnerstag, den 3. Oktober und Freitag, den 4. Oktober wird es einen Stand im Außenbereich des Gewerbezelts geben zum Thema „Müllvermeidung und -verwertung“ mit einer Mitmachaktion.

Beim BürgerInnendialog, der als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „30 Jahre BI“ im Museum im „Stern“ am Sonntag, den 13. Oktober, stattfinden wird, blickt die BI in die Zukunft. In gemütlicher Atmosphäre werden an verschiedenen Tischen Themen zur Zukunft der Region diskutiert und Ideen gesponnen. Hierzu sind alle eingeladen, die sich für die Region Bördeland und Diemeltal interessieren und Anregungen einbringen möchten. Am darauffolgenden Sonntag, den 20. Oktober, wird der Abschluss der Ausstellung mit einem bunten und informativen Rahmenprogramm gefeiert. Die Veranstaltungen am 13. und 20. Oktober finden zu den regulären Öffnungszeiten des Museums von 14.30 bis 17 Uhr statt.